Donnerstag, 30. Oktober 2008

Ausflüge

Ausflugsziele gibt es einige in Litauen.



Trakai ist sicher das beliebteste und am schnellsten zu erreichen. Ab in den Bus (3,2-6 Litas, hängt vom Bus und der Route ab), der fast jede Stunde fährt (ausgenommen Wochenende) und gute 40 min später steht man schon am Busbahnhof von Trakai. Nun sinds noch 20 min zu Fuß bis zur Inselburg. Als Student zahlt man 5 Litas (1,45 €) Eintritt, zum Fotografieren müsste man eine Lizenz bezahlen (4Litas), wenn man sich jedoch unter eine der zahlreichen Touristengruppen mischt, kann man sich diese 4 Litas locker sparen.

Besonders toll ist die Computeranimation im 3.Stock der Hauptburg! Dort erfährt man die Geschichte der Burg und es gibt eine Animation zu jedem Jahrhundert, d.h. man sieht, wie die Burg am Anfang ausgesehen hat, dann wie sie zerstört worden ist usw.




Ein weiteres Ausflugsziel ist Kaunas. Persönlich würde ich es nicht empfehlen. Als ich einen Tag in der Stadt war, war sie wie ausgestorben. Bei den Kirchen konnte man zahlreiche Hochzeitsgesellschaften bewundern und das wars. Keine belebten Straßen, nichts! Da war das einzig wirklich sehenswerte der Park in dem sich die zwei Flüsse Memel und Neris zusammenschließen.






Auch in Klaipeda, der berühmten Hafenstadt, ist nicht wirklich viel los. Es reicht ein Nachmittag, um einen Eindruck von der Stadt zu bekommen. Sie ist zwar groß, aber wirklich was zu sehen gibts auch nicht. (Außer natürlich man verbringt die Tage damit von einem Museum zum anderen zu pilgern...).



Besser ist es man nimmt die Fähre und verbringt einen Tag auf der Kurischen Nehrung. Im Sommer ist es dort sicher noch schöner als jetzt im Oktober.

Wir haben einen kleinen Zwischenstopp in Joudkrante gemacht, wo es einen Sagen- und Mythenweg gibt, allerdings sind wir bei der falschen Bushaltestelle ausgestiegen und waren somit so weit von diesem Weg entfernt, dass wir es schließlich aufgegeben haben ihn zu suchen. Außerdem war es an diesem Tag eisig, obwohl die Sonne den ganzen Tag geschienen hat.

So haben wir dann die Stunde, die wir auf den Bus warten mussten in dem einzigen geöffneten Café verbracht, in dem die Besitzerin sogar deutsch gesprochen hat.



In Nida war ungefähr genauso viel los wie in Joudkrante, aber die Natur war dafür umso schöner. Auch der Wind hat nachgelassen und war fast nicht mehr zu spüren.

Die Dünen von Nida sind wirklich sehenswert, allerdings muss man wirklich Glück haben, denn wenn es dort windig ist, dann kann der Aufenthalt dort unangenehm werden, wenn einem der Wind den Sand in die Augen bläßt.


















Anna Wagner

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